Das Ursprungsgebäude wurde schon Ende des 12. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. 1189 begann Graf Egno I. von Eppan den Bau. Fertiggestellt wurde sie unter dem Hochstift von Trient, das die Burg auch “anmietete”.
Der Name des Schlosses und seine Herkunft ist etwas unklar. Aber die Aufgabe ist klar definiert: Richter der Grafen von Eppan (später der Tiroler Landesfürsten) durften hier logieren. Von hier aus konnten sie bestens das Land verwalten. Auf Schloss Altenburg fanden die Gerichtsverhandlungen statt.
Im 15. Jahrhundert aber begann die Burg langsam zu verfallen, die Gerichtsverhandlungen wurden auf Schloss Gandegg abgehalten (um 1550 hieß der Gerichtsherr Blasius Khuen zu Gandegg).
1910 wurde der Palas (Hauptwohngebäude der Burganlage) aus dem Mittelalter zum kleinen Haus um- und ausgebaut.
Der ursprüngliche Baustil der Burg ist leider nicht mehr erkennbar. Nur noch einige Mauerreste des Bergfrieds zeugen von dem Bestehen des Schlosses.